Weiße Blusen: So pflegen Sie sie richtig

Veröffentlicht auf von Sandra Reinfeld

Weiße Blusen sind nicht nur ein Mode-Klassiker, sondern gehören in vielen Berufen zum vorgeschriebenen Dresscode. So wird die weiße Bluse beispielsweise bei den Mitarbeiterinnen im Schalterdienst bei den Banken vorgeschrieben und auch die Stewardessen und Zugbegleiterinnen kommen nicht darum herum, sich eine solche Bluse kaufen zu müssen. In den medizinischen Berufen ist diese inzwischen größtenteils vom komfortableren und pflegeleichteren T-Shirt abgelöst worden.

Waschen contra chemische Reinigung

Es ist auf jeden Fall deutlich preiswerter, seine weiße Longbluse selbst zu waschen. Wer sich eine Bluse online kaufen möchte, sollte deshalb darauf achten, dass sie nach Möglichkeit in der Maschine gewaschen werden kann. Je nach individuellem beruflichem Verschmutzungsrisiko sollte man auch einen Blick auf den möglichen Temperaturbereich werfen. Ein weißer Leinenanzug eines Kochs oder Arztes beispielsweise sollte in die Kochwäsche dürfen, während für weiße Blusen für die Freizeit eine 40-Grad-Wäsche völlig ausreichend ist. Bestimmte Verunreinigungen bekommt man weder mit dem reinen Waschen noch mit der chemischen Reinigung weg. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn man rote Fingernägel haben möchte und ein Tropfen Lack auf die weiße Bluse gelangt ist. Hier hilft nur eine sofortige Vorbehandlung mit einem Lösungsmittel, in dem Fall Nagellackentferner. Dabei kommt der Vorteil zum Tragen, dass eine weiße Longbluse und ein weißer Leinenanzug bei der Behandlung mit Lösungsmitteln keine Farbe verlieren können. Dadurch geht man bei den Versuchen zur Fleckenentfernung eigentlich nur das Risiko einer nachhaltigen Schädigung der Fasern ein.

Omas Hausmittel bei der Fleckenbeseitigung

Wer sich eine weiße Bluse gekauft hat, der sollte das Sprichwort „Rotwein geht mit Weißwein raus“ kennen. In dem steckt nämlich eine gehörige Portion Wahrheit. Weinsäure löst die Farbstoffe des Rotweins aus dem Stoff heraus. Einen weiteren harten Gegner stellen Obstflecke stellen Obstflecke auf dem Mode-Klassiker dar. Ihnen kann man mit dem Beträufeln mit echtem Zitronensaft und anschließendem Waschen den Garaus machen, egal ob der Saft von Mohrrüben, Erdbeeren oder Johannisbeeren stammt. Der Kalk im Wasser ist einer der größten Feinde der schicken Optik. Wer weiße Blusen waschen will, sollte deshalb ein Anti-Kalk-Mittel unbedingt mit in die Waschmaschine geben. Auch die Verwendung von Weichspüler kann für einen Grauschleier sorgen. Er hält nämlich schlicht einen Teil der Feuchtigkeit im Gewebe zurück. Als Notlösung für eine total vergraute weiße Bluse und einen weißen Leinenanzug empfiehlt Omas kleiner Ratgeber deshalb das Einweichen in einem chlorhaltigen Universalreiniger. Chlor löst den Kalk und damit auch den Grauschleier. Aber es sollte anschließend besonders gründlich gespült werden, um eine Schädigung der Fasern zu vermeiden.


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