Wie agiert die Deutsche Ärzteversicherung?

Veröffentlicht auf von Sandra Reinfeld

Die Deutsche Ärzteversicherung wurde im Jahr 1881 als Hilfskasse für Mediziner in Berlin gegründet. Heute befindet sich ihr rechtlicher Hauptsitz in Köln, wo knapp 200 Mitarbeiter beschäftigt werden. Die Deutsche Ärzteversicherung arbeitet schon seit 1925 sehr eng mit der Ärztekammer zusammen und übernahm im Jahr 1955 den Bestand an Versicherten von der Colonia Lebensversicherung AG. Heute gehört die Ärzteversicherung zur AXA Group, in der sich beispielsweise auch die ehemaligen Winterthur-Unternehmen befinden.

Welche Möglichkeiten der Versicherung haben deutsche Ärzte?

Die deutsche Ärzteversicherung stellt die kompletten Beratungs- und Vermittlungsleistungen auf der eigenen Homepage vor. Sie ist unter der Domainbezeichnung aerzteversicherung.de zu finden. Als erste Position findet sich dort die Berufshaftpflicht. Sie ist für den Mediziner unverzichtbar, denn schon ein einziger kleiner Fehler kann fatale Folgen haben und hohe Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen nach sich ziehen. Da es in diesem Zusammenhang oft auch zu teuren Rechtsstreitigkeiten kommt, sollte auch gleich eine Rechtsschutzversicherung für Ärzte mit ins Auge gefasst werden. Auch die Einrichtung einer Arztpraxis weist in der Regel einen enormen Wert auf. Röntgengeräte, Ultraschallgeräte und auch Technik für die Aufzeichnung eines EKGs verursachen hohe Investitionskosten und sind sehr empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Wer hier für den Schadensfall vorsorgen möchte, ist mit der „Praxis-Vielschutz-Versicherung“ gut beraten. Diese Ärzteversicherung schließt die Schadensfälle ein, die bei anderen Gewerbetreibenden in der Geschäfts- und Inventarversicherung zusammen gefasst werden.

Die Vorsorge für Ärzte und das von ihnen beschäftigte Personal

Die Deutsche Ärzteversicherung bietet ihren Kunden Krankenversicherungen, Unfallversicherungen und auch Pflegezusatzversicherungen an. Auch eine Palette an Produkten zur privaten Altersvorsorge steht zur Verfügung. Auf der Ärzte-Website stößt man dabei auch auf den Begriff „BOXplus“. Nomen est omen, denn dabei handelt es sich um einen individuellen Schutz, der nach dem Baukastenprinzip zusammen gestellt werden kann und bei dem sich durch die Kombinationsmöglichkeiten interessante Rabatte beim Beitrag ergeben. Auch werden auf der Homepage für Ärzte-Versicherungen gute Möglichkeiten zur Absicherung des Personals angeboten, mit denen man die staatlichen Zuschüsse und steuerlichen Vergünstigungen der betrieblichen Altersvorsorge mitnehmen kann. Hinzu kommt, dass die Deutsche Ärzteversicherung Konsortialpartner des Versorgungswerks KlinikRente ist. So kann auch der in einem Krankenhaus beschäftigte Mediziner von den Vorteilen einer Entgeltumwandlung für die private Altersvorsorge profitieren. Und über eine mögliche Vorsorge für Unfälle wird auf der Versicherungs-Homepage für Ärzte auch gleich informiert.


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