Hanseatische Krankenkasse: Alle nötigen Informationen

Veröffentlicht auf von Sandra Reinfeld

Die Hanseatische Krankenkasse gehört in die Sparte gesetzliche Krankenkasse. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, hat den Status einer Ersatzkasse und ist unter den Bezeichnungen HEK Bremen, HEK Kiel, HEK Köln und HEK München mittlerweile mit 28 Kundenzentren und mehr als 300 Servicepunkten zu finden. Sie verzeichnet rund 380.000 Versicherte und weist ein jährliches Haushaltsvolumen von etwa 860 Millionen Euro auf.

Die Hanseatische KK und ihre Entwicklung

Der Startschuss für die heute unter HEK24 im Internet erreichbare Ersatzkasse fiel im Jahr 1826. Dabei ging es darum, eine Möglichkeit zur Versicherung der in den Handelskontoren tätigen Gehilfen zu finden, die in der damaligen Umgangssprache als Commis bezeichnet wurden.

Der rechtliche Vorläufer der Krankenkasse ist ein Selbsthilfeverein, der den Namen „Kranken-Verein der Commis des Löblichen Kramer-Amts“ trug. Aus der Bezeichnung Verein wurde sehr schnell der Name der Krankenkasse, die heute zu den ältesten Deutschlands zählt. Schon zwei Jahrzehnte nach der Einführung der allgemeinen Pflicht zur Sozialversicherung, die in Deutschland im Jahr 1881 erfolgte, verzeichnete man einen Bestand von rund 2.500 Mitgliedern.

Im Jahr 1927 erfolgte eine neuerliche Umbenennung in Hanseatische Ersatzkasse von 1826 zu Hamburg, bevor im Jahr 1996 wiederum eine Namensänderung in die heute noch gebräuchliche Bezeichnung HEK Hanseatische Krankenkasse erfolgte.

Welche Leistungen bietet die Hanseatische KK?

Wie alle anderen deutschen Krankenkassen muss auch die in Hamburg Wandsbek ansässige Hanseatische Krankenkasse einen so genannten Basistarif anbieten, dessen Leistungsumfang dem entspricht, den man auch bei einer Pflichtversicherung in einer gesetzlichen Krankenversicherung bekommt.

Bei den dafür erhobenen Beiträgen ist die HEK an die gesetzlichen Vorgaben zur Beitragshöhe gebunden und darf keine geschlechts- oder alterabhängigen Zu- und Abschläge vornehmen.

Wie jede andere Krankenkasse darf sie nur pauschale Zuschläge erheben, die nicht an die Entwicklung des Einkommens, sondern nur an die Anzahl der versicherten Personen gebunden sind. Als gesetzliche Krankenkasse macht sie auch die kostenlose Mitversicherung von Familienangehörigen ohne eigenes Einkommen sowohl in der Pflichtversicherung als auch in der freiwilligen Versicherung möglich. Sie bietet Wahltarife an, mit denen der Umfang des Leistungskataloges für den Basistarif verbessert werden können.

Sie stehen für Zahnersatz und Sehhilfen zur Verfügung. Auch bietet die Hanseatische KK optionale Tarife an, bei denen beispielsweise die Gebühren für die Inanspruchnahme von Heilpraktikern mit übernommen werden können.

Eine weitere Palette steht für die Verbesserung des Leistungsumfangs im Fall der Notwendigkeit von stationären Behandlungen zur Verfügung.


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Veröffentlicht in Versicherung

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